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Brandklassen



Feuerlöscherarten


Beim Kauf eines Feuerlöschers sollten Sie folgende Unterschiede bedenken:

Dauerdrucklöscher (Permanentlöscher ) sind Feuerlöscher, bei dem sich Löschmittel und Treibgas zusammen in einem Löschmittelbehälter befinden. Das im Löschmittelbehälter enthaltene Treibgas (Stickstoff) übt einen andauernden (permanenten) Druck auf das Löschmittel aus. Nach Betätigung der Auslösevorrichtung strömt das Löschmittel unter Druck über das Steigrohr, den Auswurfschlauch und die Auswurfdüse aus dem Feuerlöscher. Dauerdrucklöscher gibt es für die Löschmittel Wasser, Schaum und Pulver.

Nachteil:
Es besteht die Gefahr, dass durch geringe Undichtigkeiten am Löscher (Schleichgase) das Treibgas unbemerkt entweicht und der Löscher damit funktionsunfähig wird. Hinzu kommen die höheren Wartungskosten, begründet mit aufwendigeren Arbeiten bei der Instandhaltung.


Aufladelöscher sind Feuerlöscher, deren Löschmittel erst bei der Inbetriebsetzung unter Druck gesetzt werden. Ein Aufladelöscher besteht aus zwei Behältern (Löschmittelbehälter und Treibgasbehälter). Wird zwischen den beiden Behältern eine Verbindung durch Öffnen des Ventils am Treibgasbehälter hergestellt, strömt das Treibmittel (Treibgas, z. B. Kohlendioxid) in den Löschmittelbehälter und setzt diesen unter Druck. Aufladelöscher gibt es für die Löschmittel Pulver, Wasser und Schaum als vorgemischte Lösung oder als Kartusche mit Schaumkonzentrat.

Vorteil:
Wartungsfreundlicher und bei den meisten Prüfdiensten in der Instandhaltung auf Dauer günstiger als der Dauerdrucklöscher. Eine Druckbehälterprüfung nach 10 Jahren ist bei diesen Geräten nicht vorgeschrieben.


Richtiger Umgang mit dem Feuerlöscher



 

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